Warum das Gerüst die bessere Werbefläche ist
Ein Gerüst steht Wochen bis Monate direkt an der Fassade, oft in Augenhöhe des Gehwegs und weit sichtbar über der Straße. Wer hier baut oder saniert, hat die größte Werbefläche der Umgebung bereits stehen – Bauunternehmen, Gerüstbauer, Dachdecker, Maler, Fensterbauer und der Bauträger selbst. Ein Gerüstbanner macht daraus eine Referenz in Originalgröße: „Hier saniert …“, „Ihr Malerbetrieb vor Ort“, „Wohnungen ab Herbst“. Gleichzeitig dient es als Sicht- und Staubschutz und verdeckt die Baustelle hinter einem sauberen Bild.
Format: Gerüstraster statt Standardmaß
Anders als beim Bauzaun gibt es kein einheitliches Gerüstbanner-Format. Systemgerüste (Rahmen- und Modulgerüste) haben Feldlängen von 2,07 m, 2,57 m und 3,07 m bei einer Etagenhöhe von 2,00 m. Daraus ergeben sich drei typische Bannergrößen:
- Ein Feld, eine Lage – z. B. 250 × 190 cm: Firmenlogo in Gehweghöhe, schnell montiert, günstig.
- Eine Gerüstlage über mehrere Felder – z. B. 750 × 190 cm oder länger: durchgehendes Band mit Botschaft, Logo, Kontakt.
- Mehrere Etagen – z. B. 500 × 400 cm oder größer: Fassadenmotiv, Visualisierung, großformatiges Bild.
Bis 5 m Breite drucken wir aus einem Stück; größere Formate werden verschweißt. Bei sehr großen Flächen empfehlen wir, in Bahnen von einer Etagenhöhe zu arbeiten: Sie sind leichter zu montieren, einzeln austauschbar und beim Umbau des Gerüsts flexibel.
Material: am Gerüst fast immer Mesh
Gerüste sind hoch, frei angeströmt und tragen ohnehin Gerüstnetze oder Planen. Jede zusätzliche geschlossene Fläche erhöht die Windlast und damit die Anforderungen an Verankerung und Ballast. Mesh-Banner (PVC-Gittergewebe, 270 g/m²) lassen Wind durch, wiegen deutlich weniger als Vollplanen und wirken aus Straßendistanz wie eine geschlossene Fläche. Für kleine, blickdichte Flächen in geschützter Lage – etwa ein Firmenschild im Erdgeschossfeld – ist Frontlit Banner die farbstärkste Lösung. Beide sind B1-zertifiziert (schwer entflammbar). Mehr im Materialvergleich.
Befestigung am Gerüst
- Hohlsaum oben und unten Der Klassiker für Gerüstbanner: Der Saum wird als Tunnel gefertigt, durch den ein Gerüstrohr läuft. Sitzt straff, keine Kabelbinder, saubere Kanten. Im Konfigurator als Verarbeitung wählbar.
- Ösen und Kabelbinder Flexibel, wenn Rohre nicht frei zugänglich sind: Ösen alle 50 cm, mit UV-beständigen Kabelbindern an Rohren, Rosetten und Diagonalen. An den Ecken Spannerschlaufen, damit das Banner bei Böen nachgibt.
- Reihenfolge Oben ansetzen, ausrichten, dann Seiten, zuletzt unten spannen – wie am Bauzaun. Ab der zweiten Gerüstlage immer zu zweit und gesichert arbeiten.
Gestaltung für die Fernwirkung
Gerüstbanner werden aus 20 bis 100 m Entfernung gesehen, häufig schräg von unten. Deshalb: eine Aussage, ein Logo, ein Kontakt. Schrifthöhe für die Hauptaussage mindestens 40 cm, Web-Adresse oder Telefon mindestens 20 cm. Kräftige Kontraste – bei Mesh wirken Farben etwas weniger gesättigt, das Layout darf also mutiger sein. Fotos und Visualisierungen funktionieren auf großen Flächen hervorragend, solange die Kernaussage nicht in Details untergeht. Beschnitt und Sicherheitsabstand stehen in den Druckdaten-Hinweisen.
Typische Einsätze
- Fassadensanierung Wohnhaus – Handwerksbetrieb zeigt sich mit Logo und Telefonnummer, ein Feld pro Etage.
- Neubau Bauträger – Visualisierung der fertigen Fassade über mehrere Etagen, Vertriebskontakt und QR-Code im Erdgeschoss.
- Denkmal und Innenstadt – Sichtschutz mit ruhigem Motiv oder Fassadenabbildung, um das Stadtbild während der Bauzeit zu wahren.
- Gewerbe und Handel – „Wir bauen um, geöffnet bleibt …“: Kunden informieren, Umsatz während der Bauphase sichern.