Vom einzelnen Banner zur Vollverkleidung
Ein einzelnes Bauzaunbanner ist Werbung. Eine komplett bespannte Umzäunung ist ein Auftritt: Sie schirmt die Baustelle gegen Blicke und Staub ab, gibt dem Bauzaun ein einheitliches Bild und verwandelt 50, 100 oder 200 Meter Straßenfront in eine Fläche, auf der ein Projekt erzählt werden kann – vom Bauherrn über das Architekturbüro bis zur Vermarktung. Bauträger nutzen das für Visualisierungen und Wohnungsangebote, Kommunen für Baustelleninformation („Was hier entsteht, wie lange, wer zuständig ist“), Unternehmen für Marken- und Recruitingbotschaften.
Schritt 1: Felder zählen
Zaunlänge messen (oder aus dem Lageplan nehmen) und durch 3,5 m teilen – das ist die Anzahl der Standardfelder. Dazu kommen Torfelder und Ausgleichselemente mit eigener Länge. Beispiel: 70 m Straßenfront mit einer Zufahrt = 18 Standardfelder plus 2 Torflügel à 2,20 m. Bestellung: 18 × Bauzaunbanner 340 × 173 cm plus 2 × Sondermaß 210 × 173 cm.
Schritt 2: Sichtschutz oder Werbung – das Material
Echter Sichtschutz braucht ein geschlossenes Material: Frontlit Banner (PVC, 510 g/m²) ist blickdicht, farbstark und für lange Standzeiten gemacht. Mesh lässt Licht und Luft durch – gut gegen Staub, gut für Werbung, aber nur ein teilweiser Sichtschutz. Der Preis der Blickdichte ist die Windlast: Eine geschlossene Reihe von 20 Feldern ist eine 70 m lange Wand mit rund 120 m² Angriffsfläche. Deshalb gilt bei Vollverkleidung mit PVC:
- Felder untereinander kuppeln und regelmäßig verstreben oder mit Erdankern sichern
- Ballast erhöhen (zweiter Fuß, Ballastplatten) – Herstellerangaben des Zaunsystems beachten
- an exponierten Abschnitten Mesh statt PVC einsetzen oder Banner in halber Höhe wählen
- bei Sturmwarnung einzelne Felder öffnen
Welches Material wann passt, steht ausführlich im Materialvergleich.
Schritt 3: Ein Motiv über mehrere Felder
Die wirkungsvollste Vollverkleidung arbeitet mit einem durchgehenden Motiv – etwa der Visualisierung des fertigen Gebäudes über 10 Felder oder einem Panorama-Bild mit einzelnen Botschaften. Dafür teilen wir die Gesamtdatei in Einzelbanner auf. So funktioniert es:
- Gesamtfläche anlegen Breite = Anzahl Felder × 3,50 m (inklusive Fugen), Höhe 1,73 m. Für 10 Felder also 3500 × 173 cm, gern im Maßstab 1:10.
- Fugen berücksichtigen Alle 3,50 m liegt eine Feldgrenze mit rund 10 cm Fuge plus Pfosten. Dort keine Schrift, kein Gesicht, kein Logo. Ruhige Bildbereiche und Hintergrundflächen vertragen die Fuge problemlos.
- Aufteilung durch uns Wir schneiden das Motiv in 10 Druckdateien à 340 × 173 cm mit Überlappungsreserve, nummerieren die Felder und schicken dir die Aufteilung zur Freigabe.
- Nummerierte Lieferung Jedes Banner trägt eine Positionsnummer am Saum – die Montage folgt dem Plan, nichts wird vertauscht.
Schritt 4: Reihen montieren
Bei Reihen zählt die Höhenlinie. Eine Schnur auf 13 cm unter der Rahmenoberkante über die ganze Länge spannen, alle Banner an den oberen Ecken vorfixieren, ausrichten, dann Feld für Feld spannen. Kabelbinder an jeder Öse, Spannerschlaufen an den Ecken exponierter Felder. Details in der Montageanleitung. Zwei Personen schaffen 20 Felder an einem Nachmittag.
Was eine Vollverkleidung kostet
Der Preis ergibt sich aus Stückzahl, Material und Konfektion – der Konfigurator zeigt ihn sofort für jede Menge. Für die Kalkulation: Bauzaunbanner werden pro Feld bestellt; Sondermaße für Tore einzeln. Die Aufteilung eines Mehrfeld-Motivs ist Teil des Datenchecks. Für Projekte ab etwa 20 Feldern, Rahmenverträge über mehrere Baustellen oder Ausschreibungen melde dich direkt – wir stellen ein Angebot mit Positionsliste zusammen.